Jahreshauptversammlung in Brackede

Ein erfolgreiches Jahr für die Feuerwehr!

Ortsbrandmeister Kurt Tippe begrüßte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung den Stellv. Bürgermeister Martin Gödecke, den Stellv. Stadtbrandmeister Hermann Blanquett, die Vorsitzende des Feuerschutz- und Katastrophenschutzausschuss Urte Schwaberau und Abordnungen der Elbmarschfeuerwehren.
Die Feuerwehr Brackede wurde im letzten Jahr zu fünf Einsätzen gerufen. Besonders erwähnte Tippe das Feuer im Pflegeheim und den Dachstuhlbrand beim Ortsbrandmeister in Wendewisch.
In der Feuerwehr wurde umfassende Ausbildung betrieben – zusätzlich besuchten viele Kameraden Lehrgänge an der FTZ in Scharnebeck. Zum ersten Mal nach vielen Jahren war die Feuerwehr Brackede wieder auf einem Wettkampf vertreten: Die Elbmarschfeuerwehren starteten mit guten Leistungen beim Stadtfeuerwehrtag und beim Kreisentscheid.
Die Feuerwehr Brackede hat aktuell 26 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 13 Jugendfeuerwehrmitglieder und 12 Senioren in der Altersabteilung.
Bei den Wahlen gab es keine Überraschungen: Christian Wendel wurde zum Stellv. Jugendfeuerwehrwart der gemeinsamen Gruppe mit Radegast wiedergewählt. Als Gerätewart wurde Friedhelm Sevecke bestätigt und Christian Wendel ist weiterhin für den Bereich Atemschutz zuständig.
Der Stellv. Stadtbrandmeister Hermann Blanquett dankte der Feuerwehr für die geleistete Arbeit im Jahr 2012. Es gab einige spektakuläre Einsätze, viel Ausbildung und viele Veranstaltungen für die Dorfgemeinschaft. Im Anschluss wurde Hermann Stelter für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Joachim Büchner wurde für 40 Jahre Feuerwehrdienst ausgezeichnet, Sven Schwaberau, Henning Niebur und Heiko Fürst erhielten das Ehrenzeichen für 25 Jahre Feuerwehrdienst.

 

2013_JHV_FF_Brackede

Foto von der Feuerwehr Brackede:
Von links: Stellv. Stadtbrandmeister Hermann Blanquett, Sven Schwaberau (25 Jahre), Hermann Stelter (50 Jahre), Henning Niebuhr (25 Jahre), Joachim Büchner (40 Jahre) und Heiko Fürst (25 Jahre)

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Fachmodul Vegetationsbrandbekämpfung on Tour

Die Feuerwehren Rosenthal und Alt Garge sind mit dem Abrollbehälter Vegetationsbrandbekämpfung viel unterwegs: Heute stellen die Einsatzkräfte das „Fachmodul Vegetationsbrandbekämpfung 02“ des niedersächsischen Katastrophenschutz auf dem Flugplatz Lüneburg aus. Der Anlass ist das Flugplatzfest. Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken - auch viel Feuerwehr :-) Abrollbehälter Vegetationsbrandbekämpfung (AB VEG): Der Abrollbehälter Vegetationsbrandbekämpfung (AB VEG) dient der Einrichtung eines Behelfslande- und/oder Wasseraufnahmeplatzes für Helikopter und dem Transport umfangreicher Ausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung. Er ist zum einen Werkzeugkasten für bodengebundene Einsatzkräfte und enthält zum anderen diverse Einsatzmittel, welche für die professionelle Unterstützung für luftgebundene Brandbekämpfung benötigt wird. Besonderheiten: – Löschwasseraußenlastbehälter Bambi-Bucket mit 1.000 Liter Fassungsvermögen – ein flexibler Löschwassertank mit 36.000 Liter Fassungsvermögen – eine tragbare Pumpe PFPN 10-1000 sowie – umfangreiches Schlauchmaterial und vegetationsbrandspezifisches Werkzeug

Übergabe der Drehleiter für die Feuerwehr Bleckede

Im Rahmen des Stadtfeuerwehrtages in Göddingen wurde die neue Drehleiter an die Ortsfeuerwehr Bleckede übergeben: Die neue DLAK 23/12 (Drehleiter Automatik mit Korb und einer Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer seitlichen Ausladung von 12 Metern) ist seit 1974 die vierte Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr. Das Besondere: Es ist seit der ersten Drehleiter (DL 18, 18m Länge) aus dem Jahr 1974 wieder eine Neubeschaffung. 1974 wurde die Drehleiter für 120.000 DM gekauft - der Landkreis Lüneburg gab 36.000 DM dazu. (Archiv der Landeszeitung, Ausgabe vom 14. November 1973, Seite 7) Danach folgten die gebraucht gekaufte Drehleiter des Schiffshebewerks Scharnebeck und eine jetzt fast 30 Jahre alte Drehleiter aus der Schweiz. Bürgermeister Dennis Neumann erklärte die Entscheidung zum Neufahrzeug von über 900.000 Euro mit einer Vernunftsentscheidung, in die viele Parameter wie Verlässlichkeit, Wartungskosten und taktische Anforderungen eingeflossen sind. Für die Stadt Bleckede ist ein Hubrettungsfahrzeug kein Luxus sondern ein baurechtlich geforderter Rettungsweg. Der Landkreis Lüneburg unterstützte die Neubeschaffung mit 150.000 Euro aus dem  Strukturentwicklungsfonds. Auch Landrat Jens Böther freut sich über das schlagkräftige Hubrettungsfahrzeug, das im Stadtgebiet Bleckede, im Ostkreis und darüber hinaus eingesetzt werden wird. Stellv. Kreisbrandmeister Dennis Knoblich gratulierte der Stadt Bleckede zu der guten Entscheidung zu einem Neufahrzeug und wünschte der Feuerwehr maximalen Einsatzerfolg mit der Drehleiter. Die Maschinistenausbildung in der Ortsfeuerwehr Bleckede läuft auf Hochtouren - in den nächsten Tagen wird die neue Drehleiter einsatzbereit gemeldet und mit dem Bleckeder Löschzug ausrücken.