Sicherheitsseminar: 10 Jahre Sicherheit

Am Samstag fand das zehnte Semianr für Sicherheitsbeauftragte der Feuerwehren in der Leuphana Universität statt.

Burkhard Jäkel in seiner Funktion als Kreissicherheitsbeauftragter und Initiator dieser Veranstaltung konnte auch zu der Jubiläumsveranstaltung wieder fast 100 interessierte Feuerwehrfrauen und –männer begrüßen.
Er begann bei seinem Vortrag mit einem Rückblick auf die vergangenen Veranstaltungen und deren Themen.

Vieles wurde bereits in den neun vorherigen Seminaren behandelt, sei es Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr, Impfschutz für Feuerwehrkräfte, Gefahrgut, Atemschutz und nicht zuletzt die Frage, ob Sicherheit nicht Chefsache sei.
Die Anzahl der Teilnehmer spricht auch bei der zehnten Veranstaltung für sich selbst und mittlerweile ist das Interesse auch über die Landkreisgrenzen gewachsen.

Nach dem Rückblick begann Bernd Rau, von der Fahrschule XXL, seinen Vortrag über Ladungssicherung. Hier machte er deutlich, dass der Fahrer des Fahrzeuges auch für seine Ladung verantwortlich ist und dass eine ungesicherte 1l- Milchpackung bei einer Vollbremsung von 50 km/h ein Gewicht von einer Tonne entwickelt.

Im dritten Vortrag berichtete Jochen Töpfer von der Feuerwehr-Unfallkasse (FUK) über den neusten Stand in Punkto Unfallverhütung.
Vor der Pause stellte Vollkert Grothusmann als Kreisfeuerwehrarzt einige Fallbeispiele vor, bei denen die Zuhörer ihren Tipp abgeben konnten, ob es sich um Unfälle im Rahmen des Feuerwehrdienstes handelte oder nicht.

Nach der Pause, die narürlich zum regen Austausch untereinander diente, wurde eine abschließende Podiumsdiskussion abgehalten. Hier wurde auch nochmals über die Aufgaben der Sicherheitsbeauftragten gesprochen.
Fazit für alle Beteiligten: Es waren drei interessante und informative Stunden.

Am Ende sprach Kreisbrandmeister Torsten Hensel sein vollstes Lob und seine Anerkennung für das Engagement von Burckhard Jäkel aus und übergab ihm eine Erinnerungsplakette.

 

Foto: „Gruppe“ v.l. Kreisfeuerwehrarzt Vollkert Grothusmann, Kreisbrandmeister Torsten Hensel, Bernd Rauh (Fahrschule XXL), Jochen Töpfer (FUK), Kreissicherheitsbeauftragter Burkhard Jäkel

Foto: „Plakette“ v.l. Kreisbrandmeister Torsten Hensel, Kreissicherheitsbeauftragter Burkhard Jäkel.l.

 

 

Bericht: Andreas Bahr, Redaktion Florian ZuSa
Bild: Andreas Bahr, Redaktion Florian ZuSa

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Übergabe der Drehleiter für die Feuerwehr Bleckede

Im Rahmen des Stadtfeuerwehrtages in Göddingen wurde die neue Drehleiter an die Ortsfeuerwehr Bleckede übergeben: Die neue DLAK 23/12 (Drehleiter Automatik mit Korb und einer Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer seitlichen Ausladung von 12 Metern) ist seit 1974 die vierte Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr. Das Besondere: Es ist seit der ersten Drehleiter (DL 18, 18m Länge) aus dem Jahr 1974 wieder eine Neubeschaffung. 1974 wurde die Drehleiter für 120.000 DM gekauft - der Landkreis Lüneburg gab 36.000 DM dazu. (Archiv der Landeszeitung, Ausgabe vom 14. November 1973, Seite 7) Danach folgten die gebraucht gekaufte Drehleiter des Schiffshebewerks Scharnebeck und eine jetzt fast 30 Jahre alte Drehleiter aus der Schweiz. Bürgermeister Dennis Neumann erklärte die Entscheidung zum Neufahrzeug von über 900.000 Euro mit einer Vernunftsentscheidung, in die viele Parameter wie Verlässlichkeit, Wartungskosten und taktische Anforderungen eingeflossen sind. Für die Stadt Bleckede ist ein Hubrettungsfahrzeug kein Luxus sondern ein baurechtlich geforderter Rettungsweg. Der Landkreis Lüneburg unterstützte die Neubeschaffung mit 150.000 Euro aus dem  Strukturentwicklungsfonds. Auch Landrat Jens Böther freut sich über das schlagkräftige Hubrettungsfahrzeug, das im Stadtgebiet Bleckede, im Ostkreis und darüber hinaus eingesetzt werden wird. Stellv. Kreisbrandmeister Dennis Knoblich gratulierte der Stadt Bleckede zu der guten Entscheidung zu einem Neufahrzeug und wünschte der Feuerwehr maximalen Einsatzerfolg mit der Drehleiter. Die Maschinistenausbildung in der Ortsfeuerwehr Bleckede läuft auf Hochtouren - in den nächsten Tagen wird die neue Drehleiter einsatzbereit gemeldet und mit dem Bleckeder Löschzug ausrücken.

Stadtfeuerwehrtag in Göddingen// Wettbewerbe

Nach dem „Spiel ohne Grenzen“ der Kinderfeuerwehren und dem Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren gingen am Samstag acht Mannschaften beim Stadtwettbewerb der Feuerwehren an den Start. Hier lagen die Gruppen Bleckede 1, Barskamp/ Breetze und Bleckede 2 vorne. Zum Pokalwettbewerb kamen weitere Gruppen aus den Samtgemeinden Dahlenburg, Scharnebeck, Ostheide und Ilmenau dazu. Am Ende siegte Ellringen-Dahlem vor Brackede und Brietlingen. Der Stadtfeuerwehrtag in Göddingen endet heute nicht mit der Siegerehrung: Ab 21:00 Uhr steigt die Blaulicht-Party – mit Public-Viewing. Stadtwettbewerb 2026: 1. Bleckede 1 2. Barskamp/ Breetze 3. Bleckede 2 4. Garze/ Karze 5. Rosenthal 6. Brackede 7. Walmsburg 8. Bleckede 3 Pokalwettbewerb 2026: 1. Ellringen-Dahlem 2. Brackede 3. Brietlingen 4. Bleckede 1 5. Rosenthal 6. Bleckede 2 7. Tosterglope 8. Melbeck 9. Embsen 10. Walmsburg 11. Garze/ Karze 12. Barskamp/ Breetze 13. Bleckede 3 14. Barendorf 15. Gienau