Vogelsang: Garagenbrand

Einsatz Nr. 23
am 11.03.2010, 17:25
Einsatzstichwort:
Brennt Garage
Einsatzort:
Vogelsang
Feuerwehr(en)/ Einheiten :
Zug III:
FF Garze (E-01)
FF Karze (E-01)
FF Rosenthal (E-01)
zusätzlich FF Bleckede (E-17)
FTZ
Lage/ Maßnahmen:
Brennt Garage, Nebengebäude gefährdet, Gasflaschen im Gefahrenbereich, mehrere Kaninchen gerettet
Im Einsatz:
5 Trupps unter PA, 3C-Rohre, 1 B-Rohr

Alarmierte Schleifen FF Bleckede:
65185 Führung
65186 Technik
65194 Einsatzschleife II
65183 Einsatzschleife III
65184 Einsatzschleife IV
65132 Einsatzschleife I

  2010-03-13 LZ-Bericht zum Feuer in Vogelsang (1,5 MiB, 1.875 hits)

Fotos: Henning Wanke, FF Bleckede

„Bastlerwerkstatt“ geht in Flammen auf – Autotank aufgebohrt – 50000€ Sachschaden
Eine Garage, die als „Bastlerwerkstatt“ diente, brannte am späten Nachmittag des 11.03.10 der Straße Vogelsang in der Ortschaft Karze. Nach derzeitigen Ermittlungen hatte der 24-jährige Eigentümer gegen 16:30 Uhr an einem in der Garage befindlichen Auto herumgebastelt.

Im Rahmen dieser Arbeiten bohrte der 24-Jährige den Tank des auf einer Hebebühne befindlichen Pkw auf. Vermutlich durch den Funkenflug beim Bohren entzündete sich aus dem Tank laufender Treibstoff. Der Mann versuchte noch mit einem Feuerlöscher den Brand zu löschen.

Das Feuer griff jedoch auf die gesamte Garage über. Auch die alarmierten Feuerwehren aus Bleckede, Karze und Garze konnten ein Ausbrennen des gemauerten Gebäudes nicht verhindern. In der Garage befand sich neben anderen Fahrzeugen, u.a. ein Motorrad, drei Quads sowie ein Pocket-Bike, auch Werkzeug sowie Brennstoffe wie Benzin, Lacke, Gasflaschen und Spraydosen.

Auch ein im Nahbereich abgestellter abgemeldeter Pkw, VW Golf, wurde durch das Feuer beschädigt. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden derzeit mit gut 50.000 Euro. Zu Personenschäden kam es nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Bericht: Pressestelle PI Lüneburg
Bild: Pressestelle PI Lüneburg

Auch Interessant?

Neu Darchau: Feuerwehrboot verunfallt – drei Personen in der Elbe

Am Samstagvormittag endete eine Ausbildung der Feuerwehr Neuhaus/ Elbe mit einem Großeinsatz Das Boot verunfallte aus noch ungeklärter Ursache oberhalb von Neu Darchau: Drei Einsatzkräfte fielen ins Wasser - das Boot havarierte am Elbstrand. Feuerwehren aus der Samtgemeinde Elbtalaue und der Stadt Bleckede wurden für die Rettung alarmiert.  Die Lage war am Anfang unübersichtlich und dynamisch: Die Fähre konnte eine Person mit Schwimmweste sehen - eine andere Person hatten sie Richtung Alt Garge aus den Augen verloren. Die Leitstelle in Lüneburg alarmierte daraufhin Taucher und Rettungshubschrauber. Aufgrund der unklaren Einsatzstelle wurden weitere Feuerwehren von einer Vegetationsbrandausbildung in Alt Garge hinzugezogen. In Neu Darchau waren die drei havarierten Einsatzkräfte schnell gefunden und dem Rettungsdienst übergeben.  Über die Anzahl der verunfallten Einsatzkräfte gab es dann noch Unklarheit - nach kurzer Rücksprache mit der Feuerwehr Neuhaus konnten weitere Vermisste ausgeschlossen werden. Der Gemeindebrandmeister Dirk Stöckmann aus dem Amt Neuhaus kam zur Einsatzstelle und war froh über den glimpflichen Ausgang für seine Feuerwehrmänner. Zwei Einsatzkräfte nahm er wieder mit ins Amt Neuhaus - einer wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Dirk Stöckmann dankte den Einsatzkräften der Samtgemeinde Elbtalaue und der Stadt Bleckede: "In so einem Fall können wir uns auf einander verlassen - wenn Feuerwehrkameraden betroffen sind, geht der Puls gleich höher." Das Boot der Feuerwehr Neuhaus wurde geborgen und von der Feuerwehr Walmsburg nach Darchau gebracht und dort aus dem Wasser geholt. "Jetzt hat das Amt Neuhaus kein einsatzfähiges Boot für die Elbe. Das Problem werden wir lösen - Hauptsache den Kameraden geht es gut." fasste Dirk Stöckmann den Einsatz zusammen. --- Wir wünschen den Kameraden aus Neuhaus gute Besserung! ---

Bleckede: Schwelbrand in Schaltkasten

Am Freitagnachmittag wurde Feuer in einem Trafohaus in der Industriestraße gemeldet: Hinter dem Trafohaus schwelte es in Schaltkasten. Der Schlüsseltresor wurde geöffnet und der Schaltkasten mit Sicherheitsabstand abgelöscht. Nach einer guten halben Stunde konnte die Einsatzstelle an den Energieversorger übergeben werden.