Bleckede: Phosphorhandgranate im Schloßgraben// Update: Gefahr beseitigt

Einsatz Nr. 141
am 27.08.2026, 15:12
Einsatzstichwort:
H1
Einsatzort:
Schloß Bleckede
Feuerwehr(en)/ Einheiten:
FF Bleckede (E-Nr. 89)
Polizei
Lage/ Maßnahmen:
Das lange und extreme Niedrigwasser der Elbe hat den Schloßgraben austrocknen lassen und neue Überraschungen freigelegt:
Am Donnerstagnachmittag stieg eine kleine, weiße Rauchsäule auf.
Feuerwehr und Polizei vermuten eine Phosphorgranate aus dem 2. Weltkrieg – wie zuletzt 2019.
Der vom Kampfmittelräumdienst empfohlene Absperrradius von mindestens 30 Metern wurde mit Flatterband gekennzeichnet.
Nach den Absperrmaßnahmen konnte die Feuerwehr wieder einrücken.
Der Gefahrenbereich wird bis zum Abschluss der Maßnahmen des Kampfmittelräumdienstes durch die Polizei überwacht.
Bitte macht keine Experimente und überquert die Absperrungen!

Die Gefahr ist beseitigt. Pressemitteilung der Stadt Bleckede von 17:40 Uhr:

Im Bleckeder Schlossgraben kam es heute zu einer Rauchentwicklung durch eine einzelne Phosphorgranate. Daraufhin wurde der Bereich vorsorglich gesperrt und der Kampfmittelräumdienst hinzugezogen.

Der Kampfmittelräumdienst entfernte die Granate fachgerecht und sondierte anschließend den umliegenden Bereich. Weitere Auffälligkeiten wurden nicht festgestellt. Nach rund zwei Stunden konnte die Sperrung vollständig aufgehoben werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht.

„Die zuständigen Kräfte haben schnell, umsichtig und professionell gehandelt. Der Fund ist beseitigt, das Umfeld kontrolliert und der Bereich wieder vollständig freigegeben. Die Sicherheit der Bevölkerung war jederzeit gewährleistet“, erklärt Bürgermeister Dennis Neumann.

 

 

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