Heute vor zehn Jahren: Katastrophenalarm Elbehochwasser im Landkreis Lüneburg

Vor genau zehn Jahren, am 5. Juni 2013 um 09:00 Uhr, wurde der letzte Katastrophenalarm im Landkreis Lüneburg beim Elbehochwasser festgestellt.
Die Feuerwehren der Stadt Bleckede, Kreisfeuerwehrbereitschaften aus ganz Niedersachsen, Soldaten des ArtLehrBtl 325, Hilfsorganisationen und unzählige Helfer waren bei uns im Hochwassereinsatz.
Gemeinsam haben wir 2013 die Elbe hinter den Deichen gehalten – es war ein enormer Kraftakt!
Die „Hochwasser-Demenz“ setzte bereits nach wenigen Jahren ein und die Ereignisse im Juni 2013 verblassten in der Erinnerung.
Zumindest in Bleckede sind die Feuerwehren auf viele Szenarien vorbereitet. Die Stadt Bleckede hat für Infrastruktur wie das Gelände am Feuerwehrhaus und die Kommunale Einsatzleitung viel Geld in die Hand genommen.
Am „Übungsdeich“ in Bleckede werden Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis in Deichverteidigung ausgebildet. Wir sind vorbereitet!
Schön, wenn wir das alles nicht mehr brauchen – die Elbe trifft aber eigene Entscheidungen!
Alle Informationen zum Hochwassereinsatz im Juni 2013 sind hier:
Foto:
05. Juni 2013 am Feuerwehrhaus Bleckede

Auch Interessant?

Besondere Ehrung in Bleckede: Spieß erhält Ehrennadel

Oberstabsfeldwebel Andre Franck ist Batteriefeldwebel der 2. Batterie im Artillerielehrbataillon 325. Beim "Tag der offenen Tür" mit Einweihung des Anbaus und Indienststellung des neuen Mehrzweckbootes waren auch die Soldaten der 2. Batterie dabei. Hier gab es eine Überraschung für den "Spieß": Für die gute Zusammenarbeit und die gelebte Kameradschaft wurde Oberstabsfeldwebel Andre Franck mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet - Bürgermeister Dennis Neumann überreichte zusätzlich einen Präsentkorb. Den ausführlichen Bericht lest ihr auf unserer Homepage.

Der Blick über die Stadtgrenze hinaus

Feuerwehren der Samtgemeinde Scharnebeck und der Stadt Bleckede vor dem Feuerwehrhaus Garlstorf: Durch die georeferenzierte Alarmierung könnten zukünftig Feuerwehren nachalarmiert werden, zu denen bis jetzt keine Verbindung besteht. Zum Kennenlernen der Einheiten, der Fahrzeuge und der technischen Möglichkeiten trafen sich die Feuerwehren am Dienstagabend in Garlstorf.