Bleckede: Granate im Schloßgraben [Update 26.08.2019]

Einsatz Nr. 38
am 25.08.2019, 18:26
Einsatzstichwort:
B2 – Flächenbrand klein
Einsatzort:
Bleckede, Schloßstr.
Feuerwehr(en)/ Einheiten:
FF Bleckede (E-Nr. 38)
Polizei
Kampfmittelräumdienst
Lage/ Maßnahmen:

Vermutlich Phosphorgranate im Schloßgraben:
Eine weiße Rauchfahne kam auf einer kleinen Austrittsstelle aus dem Morast des Schlossgrabens.
Nach telefonischer Rücksprache mit dem Kampfmittelräumdienst wurde die Austrittsstelle mit Sand abgedeckt.
Die Feuerwehr bereitet die Bergung der Granate durch den Kampfmittelräumdienst vor.
Der Bereich um das Schloß und den Schloßpark ist abgesperrt.
Update 21:30:
Britische Phosphorgranaten wurden durch den Kampfmittelräumdienst geborgen.
Die Granaten werden zur Vernichtung nach Munster gebracht.
Bericht:
Phosphorhandgranaten im Schloßgraben
Am Sonntag um 18:26 Uhr wurde die Feuerwehr Bleckede zu einem kleinen Flächenbrand im Bereich Schloßpark/ Schloßgraben alarmiert.
Das war bei den Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit nichts Besonderes …
Allerdings Qualmte es mitten im ausgetrockneten Schloßgraben auf einer Fläche von wenigen Quadratzentimetern. In Absprache mit der Polizei wurde der Kampfmittelräumdienst informiert und mit Fotos und einem Video der Lage zur Auswertung versorgt.
Der Verdacht der Spezialisten: Eine Phosphorgranate hatte sich zersetzt und war durch Sauerstoffkontakt in Brand geraten.
Bis zum Eintreffen des Kampfmittelräumdienstes nutzte die Feuerwehrwehr die Zeit:
Die Brandstelle wurde mit trockenem Sand abgedeckt, die Beleuchtung der Einsatzstelle wurde vorbereitet und ein Zugang zur Brandstelle wurde mit Gerüstbrettern geschaffen.
Die Kampfmittelräumer aus Hannover waren um 20:30 Uhr an der Einsatzstelle und gingen mit Schutzanzügen und Atemschutzmasken vor. Der Bereich um die Brandstelle wurde sondiert. Danach gruben die Spezialisten drei, teilweise brennende, Britische Phosphorgranaten aus dem Morast aus.
Die Granaten wurden verpackt und nach Munster zur Kampfmittelentsorgung gebracht.
Der Einsatz war nach 3,5 Stunden beendet.

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