Radegast: 110 Jahre Feuerwehr

Am vergangenen Wochenende feierte die Feuerwehr Radegast ihr 110-Jähriges Bestehen. Ortsbrandmeister Rainer Kastens konnte Bürgermeister Jens Böther, Stadtbrandmeister Henning Banse sowie Ortsvorsteherin Caroline Roberts zur Jubiläumsfeier begrüßen. Auch die Partnerfeuerwehr aus Gothmann und Abordnungen des vierten Zuges der Stadtfeuerwehr waren gekommen.

Die Löschgruppe Radegast wurde 1902 mit 57 Mann geründet – heute hat die Feuerwehr 30 aktive, 12 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, acht Mitglieder der Altersabteilung und 29 Förderer.
Kastens berichtete von den letzten 10 Jahren der Feuerwehr Radegast – die Geschichte bis zum 100 jährigen Bestehen ist bei der letzten Feier ausführlich behandelt worden. In den letzten 10 Jahren musste die Feuerwehr ca. 30 Einsätze bewältigen. Drei Hochwasserkatastrophen, ein umgestürzter Bagger und der Klassiker: Die Katze im Baum.
Ein besonderer Einsatz war der große Waldbrand bei Rullstorf: Die Elbmarschfeuerwehren wurden als Ablösung alarmiert – da es in der Elbmarsch keine Waldbrände gibt, war es etwas komplett Neues für die Radegaster. Aber auch diese Aufgabe wurde bewältigt.
Die Jugendfeuerwehr Radegast besteht seit 32 Jahren – mit aktuell 12 Mitgliedern bilden die Jugendlichen das Fundament der Feuerwehr.
In seinem Grußwort bringt Bürgermeister Böther es auf den Punkt: „Die Feuerwehr ist auch ein Kulturträger in den Döfern – aber schneller als die Feuerwehr kann keiner helfen!“. Aus diesem Grund sprach sich Böther für die Erhaltung aller 13 Ortsfeuerwehren aus. Stadtbrandmeister Banse ging auf eine weitere Neuerung der letzten Jahre ein: Die Ortsfeuerwehren wurden zu Zügen zusammengezogen – dieses Konzept hat sich u.a. bei einem Zimmerbrand in einem Altenpflegeheim in Wendewisch bewährt. Eine Neuerung bei den Feuerwehren konnte sich in der Feuerwehr Radegast noch nicht durchsetzen: Banse wünsch sich eine Kinderfeuerwehr im Bereich der Elbmaschfeuerwehren – Eventuell kann der Ortsbrandmeister darüber beim nächsten Jubiläum in Radegast berichten.

 

 

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