Akku leer, Lampe aus – Gerätewarte im Umgang mit Akkus geschult

In der vergangenen Woche stand für die Gerätewarte und Führungskräfte der Bleckeder Feuerwehren eine Fortbildung auf dem Programm: Der richtige Umgang und die richtige Pflege für Akkus.
Die wieder aufladbaren Batterien machen im Feuerwehrdienst immer wieder Probleme. Wenn Akkus von Funkgeräten oder Handlampen nach wenigen Minuten versagen, kann dieses einen Atemschutztrupp in Gefahr bringen. Ohne Beleuchtung oder Funkverbindung muss der Trupp seinen Auftrag abbrechen und das Gebäude verlassen. Somit tragen gut geladene und funktionstüchtige Batterien und Akkus unter Umständen mit zum Einsatzerfolg bei.
Stadtbrandmeister Henning Banse konnte mit Heinz Müller einen Elektronik-Fachmann für diese Fortbildung gewinnen. Der Ingenieur ist Mitglied der Feuerwehr Süttorf und in der Kreisausbildung für Sprechfunker aktiv.
Die vermittelten Informationen reichten von den verschiedenen Akku-Typen über Wartung und Pflege bis zu den richtigen Ladeintervallen. Müller vermittelte Fachwissen über Besonderheiten verschiedener Akkus: Litium-Ionen Akkus verlieren bei Frost einen Großteil der Kapazität – und die Feuerwehren können sich das Wetter bekanntlich nicht aussuchen.
Alle Fragen der Gerätewarte konnten umfassend beantwortet werden. Das Thema wurde so interessant aufgearbeitet, dass keiner der Anwesenden die Zeitüberschreitung wahrgenommen hat. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Das komplexe Thema wurde lange vernachlässigt – diese Schulung sollte wiederholt werden.
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Matthias Garms, Gerätewart der Feuerwehr Bleckede, mit akkubetriebenen Feuerwehrgeräten.

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Übungsdienst in Garze

Am Donnerstagabend war Ausbildungsdient bei der Feuerwehr Garze: Das Thema war die Einsatzvorbereitung auf der Anfahrt zum Einsatzort. Ausrüsten im Fahrzeug, was muss bei welchem Einsatzstichwort mit in den Ersteinsatz. Vorbereitung ist der halbe Einsatzerfolg! Kommt gut ins Wochenende ;-)

Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger

Sechs Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Breetze hatten keinen erholsamen Mittwochabend. Unter Atemschutz wurde am Schiffshebewerk in Scharnebeck die persönliche Leistungsgrenze gesucht - und gefunden: Die Treppen zum Oberhafen und ein Parcours mit Übungen und 40kg zusätzlichem Gewicht wurde durchlaufen, bis die Atemschutzgeräte leer waren. Nach einer Stunde hatten sich die Einsatzkräfte den Feierabend mehr als verdient!