8. Sicherheitsseminar der Kreisfeuerwehr Lüneburg

8. Sicherheitsseminar der Kreisfeuerwehr Lüneburg: „Was Hänschen nicht lernt …..“

so lautete das Thema des 8. Sicherheitsseminars in der Leuphana der Hansestadt Lüneburg . Über 185 Zuhörer , Kinderfeuerwehrwarte, Jugendfeuerwehrwarte, Sicherheitsbeauftragte, Führungskräfte und Gäste erlebten einen kurzweiligen Sonnabendvormittag.

Brandoberamtsrat Horst Busch vom Innenministerium referierte über die Entstehung und Gründe von Gesetzen und Verordnungen an Hand von lebendigen Beispielen. Die Lüneburger Jugend- und Kinderbetreuer erfuhren aus erster Hand die Neuerungen und Rahmenbedingungen der in Kürze veröffentlichten Erlasse zur Jugendarbeit und für die Kinderfeuerwehr.

Jochen Köpfer von der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen zeigte die Grenzen von Regressansprüchen im Rahmen des Haftungsprivileg auf. Das zunächst trocken klingende Thema wurde spannend mit selbst erlebten Beispielen vorgetragen.
In der abschließenden, prominent besetzten Diskussionsrunde konnte Kreis-Kinderfeuerwehrwartin Mona Burghardt die Inhalte ihrer neuen Feuerwehrabteilung darstellen, Kreis-Jugendfeuerwehrwart Stefan Schulz stand Rede und Antwort zum Kreiszeltlager.

Viele Fragen aus dem Publikum konnten die Gäste aus Hannover oder Bezirks-Jugendfeuerwehrwart Volker Claus beantworten. Kreisbrandmeister Torsten Hensel stellte noch kurz die Fahrsicherheitstrainings vor.

Praktische Beispiel über Unfallmeldungen oder Sicherheitsarbeit gaben Orts-Jugendfeuerwehrwart Carsten Müller, Ortssicherheitsbeauftragter Hartmut Jäger, Gemeinde-JFW Henning Witthöft und Kreis-Feuerwehrarzt Folkert Grothusmann.

So war denn auch Moderator, Veranstalter und Kreissicherheitsbeauftragter Burkhard Jäkel überaus zufrieden.. Es hat allen Spaß gemacht, wir haben viel Neues gelernt und erfahren aber auch noch Bereiche entdeckt wo wir besser werden können.

In 4 Jahren soll die Thematik Jungendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr wiederholt werden.
Nächstes Sicherheitsseminar findet am 12. November 2011 statt, vorläufiges Thema: Gefahren der Einsatzstelle.

Fotounterschrift: Rappelvoller Hörsaal in der Uni. 185 Zuhörer informierten sich über Sicherheit im Jugend- und Kinder-Feuerwehrdienst

Bericht: Burkhard Jäkel, Kreissicherheitsbeauftragter Lüneburg
Bild: Burkhard Jäkel, Kreissicherheitsbeauftragter Lüneburg

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Übergabe der Drehleiter für die Feuerwehr Bleckede

Im Rahmen des Stadtfeuerwehrtages in Göddingen wurde die neue Drehleiter an die Ortsfeuerwehr Bleckede übergeben: Die neue DLAK 23/12 (Drehleiter Automatik mit Korb und einer Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer seitlichen Ausladung von 12 Metern) ist seit 1974 die vierte Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr. Das Besondere: Es ist seit der ersten Drehleiter (DL 18, 18m Länge) aus dem Jahr 1974 wieder eine Neubeschaffung. 1974 wurde die Drehleiter für 120.000 DM gekauft - der Landkreis Lüneburg gab 36.000 DM dazu. (Archiv der Landeszeitung, Ausgabe vom 14. November 1973, Seite 7) Danach folgten die gebraucht gekaufte Drehleiter des Schiffshebewerks Scharnebeck und eine jetzt fast 30 Jahre alte Drehleiter aus der Schweiz. Bürgermeister Dennis Neumann erklärte die Entscheidung zum Neufahrzeug von über 900.000 Euro mit einer Vernunftsentscheidung, in die viele Parameter wie Verlässlichkeit, Wartungskosten und taktische Anforderungen eingeflossen sind. Für die Stadt Bleckede ist ein Hubrettungsfahrzeug kein Luxus sondern ein baurechtlich geforderter Rettungsweg. Der Landkreis Lüneburg unterstützte die Neubeschaffung mit 150.000 Euro aus dem  Strukturentwicklungsfonds. Auch Landrat Jens Böther freut sich über das schlagkräftige Hubrettungsfahrzeug, das im Stadtgebiet Bleckede, im Ostkreis und darüber hinaus eingesetzt werden wird. Stellv. Kreisbrandmeister Dennis Knoblich gratulierte der Stadt Bleckede zu der guten Entscheidung zu einem Neufahrzeug und wünschte der Feuerwehr maximalen Einsatzerfolg mit der Drehleiter. Die Maschinistenausbildung in der Ortsfeuerwehr Bleckede läuft auf Hochtouren - in den nächsten Tagen wird die neue Drehleiter einsatzbereit gemeldet und mit dem Bleckeder Löschzug ausrücken.

Stadtfeuerwehrtag in Göddingen// Wettbewerbe

Nach dem „Spiel ohne Grenzen“ der Kinderfeuerwehren und dem Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren gingen am Samstag acht Mannschaften beim Stadtwettbewerb der Feuerwehren an den Start. Hier lagen die Gruppen Bleckede 1, Barskamp/ Breetze und Bleckede 2 vorne. Zum Pokalwettbewerb kamen weitere Gruppen aus den Samtgemeinden Dahlenburg, Scharnebeck, Ostheide und Ilmenau dazu. Am Ende siegte Ellringen-Dahlem vor Brackede und Brietlingen. Der Stadtfeuerwehrtag in Göddingen endet heute nicht mit der Siegerehrung: Ab 21:00 Uhr steigt die Blaulicht-Party – mit Public-Viewing. Stadtwettbewerb 2026: 1. Bleckede 1 2. Barskamp/ Breetze 3. Bleckede 2 4. Garze/ Karze 5. Rosenthal 6. Brackede 7. Walmsburg 8. Bleckede 3 Pokalwettbewerb 2026: 1. Ellringen-Dahlem 2. Brackede 3. Brietlingen 4. Bleckede 1 5. Rosenthal 6. Bleckede 2 7. Tosterglope 8. Melbeck 9. Embsen 10. Walmsburg 11. Garze/ Karze 12. Barskamp/ Breetze 13. Bleckede 3 14. Barendorf 15. Gienau