Übung Ölabwehrzug Elbe

Gewässerschutzzug des Landkreis Harburg übte gemeinsam mit Kräften aus dem Landkreis Lüneburg

gi Laßrönne. Der Gewässerschutzzug des Landkreises Harburg übte jetzt gemeinsam mit Kräften aus dem Landkreis Lüneburg den Ernstfall. Angenommne Lage bei der Übung: Ein Kutter war bei Stromkilometer 595,5 havariert. Es befinden sich mehrere Personen an Bord, wovon eine eingeklemmt war, zudem hatte das Wasserfahrzeug Gefahrgut geladen, außerdem traten Betriebsstoffe aus. Die Kleinboote aus Hoopte, Marschacht, Laßrönne und Drage hatten die Aufgabe die verletzten Personen von Bord des Havaristen zu retten. Während das Mehrzweckboot der Hoopter Wehr und die Boote der Feuerwehren aus dem Landkreis Lüneburg die Ölsperre legten, um die Uferbereiche der Elbe zu schützen. Weitere Einsatzkräfte der Feuerwehren sicherten in der Zwischenzeit das Gefahrgut auf dem Kutter. Bei dieser Übung sollte nicht nur die Rettung von Personen von einem havarierten Schiff geübt werden, sondern auch das Zusammenspiel mit den Kräften aus dem Landkreis Lüneburg mit der dort stationierten Ölsperre für die Landkreise Harburg, Lüneburg und Lüchow Dannenberg. Weiterhin wurde eine weitere Ölsperre von den Kräften des Gewässerschutzzuges eingesetzt. Besonderes Augenmerk wurde von den Beobachtern auf die Einsatzmöglichkeiten der Ölsperren gelegt und die Einrichtung eines Übergabepunktes für Verletzte am Elbdeich für den Rettungsdienst gelegt. Nach gut zwei Stunden war die Übung beendet. Alle Beobachter zogen am Ende ein durchaus positives Fazit der umfangreichen Übung.
Bericht: Burkhard Giese Stadtpressewart Winsen/Luhe
Bild: po

Quelle: http://www.florian-zusa.de/

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