Garze: Feuer in Werkstatt

Einsatz Nr. 85
am 06.12.2013, 06:53
Einsatzstichwort:
Feuer in Tischlerei
Einsatzort:
Garze, Große Straße
Feuerwehr(en)/ Einheiten:
FF Bleckede (E-56)
FF Garze (E-13)
FF Karze (E-14)
FF Rosenthal (E-12)
Lage/ Maßnahmen:
Feuer in Werkstatt, ca. 50 Einsatzkräfte, 2 Trupps unter Atemschutz, 1 C-Rohr, Wärmebildkamera, Überdrucklüfter,
Einsatzdauer ca. 1 Stunde,
Brandursache war laut Polizei die Kreisssäge,  
Die Schadenshöhe beträgt nach erster Schätzung der Polizei ca. 5000€
Pressemitteilung 60/ 2013:

Feuer, Eis und Sturm – Bleckeder Feuerwehren im Einsatz

Das Sturmtief „Xaver“ beschäftigte die Feuerwehren der Stadt Bleckede seit Donnerstag Mitttag. Die Kommunikationsgruppe richtete die Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Bleckede ein – Aber der Sturm kam nicht so schlimm wie befürchtet. Nur wenige Sturmeinsätze mussten abgearbeitet werden und die Kommunikationsgruppe stellte den Betrieb der Einsatzleitung am Abend ein.

In der Nacht wurden von den Feuerwehren weitere fünf Sturmschäden beseitigt.

Am Freitagvormittag wurden die Feuerwehren aus Bleckede und der 3. Zug der Stadtfeuerwehr zu einem Werkstattbrand nach Garze alarmiert. Es herrschte extreme Straßenglätte durch Eis, Schnee und Hagel. In der Werkstatt brannte eine Kreissäge. Die Feuerwehr Garze löschte das Feuer unter Atemschutz. Die Werkstatt wurde belüftet und die Brandstelle mit der Wärmebildkamera überprüft.
Die Polizei bestätigte die Kreissäge als Brandursache und schätzt den Sachschaden auf ca. 5000 €.
Einsatzleiter Thorsten Meyer konnte über 40 Einsatzkräfte nach einer knappen Stunde entlassen.

Am Vormittag wurde die Feuerwehr Bleckede zu zwei weiteren Sturmeinsätzen in das Bleckeder Moor alarmiert. Insgesamt wurden bis Freitagmittag zehn Sturmschäden von den Feuerwehren Bleckede, Breetze, Rosenthal, Karze und Walmsburg beseitigt.

a2013-12-06_Feuer_Garze_Foto_1
a2013-12-06_Feuer_Garze_Foto_2
a2013-12-06_Feuer_Garze_Foto_3

Auch Interessant?

Neu Darchau: Feuerwehrboot verunfallt – drei Personen in der Elbe

Am Samstagvormittag endete eine Ausbildung der Feuerwehr Neuhaus/ Elbe mit einem Großeinsatz Das Boot verunfallte aus noch ungeklärter Ursache oberhalb von Neu Darchau: Drei Einsatzkräfte fielen ins Wasser - das Boot havarierte am Elbstrand. Feuerwehren aus der Samtgemeinde Elbtalaue und der Stadt Bleckede wurden für die Rettung alarmiert.  Die Lage war am Anfang unübersichtlich und dynamisch: Die Fähre konnte eine Person mit Schwimmweste sehen - eine andere Person hatten sie Richtung Alt Garge aus den Augen verloren. Die Leitstelle in Lüneburg alarmierte daraufhin Taucher und Rettungshubschrauber. Aufgrund der unklaren Einsatzstelle wurden weitere Feuerwehren von einer Vegetationsbrandausbildung in Alt Garge hinzugezogen. In Neu Darchau waren die drei havarierten Einsatzkräfte schnell gefunden und dem Rettungsdienst übergeben.  Über die Anzahl der verunfallten Einsatzkräfte gab es dann noch Unklarheit - nach kurzer Rücksprache mit der Feuerwehr Neuhaus konnten weitere Vermisste ausgeschlossen werden. Der Gemeindebrandmeister Dirk Stöckmann aus dem Amt Neuhaus kam zur Einsatzstelle und war froh über den glimpflichen Ausgang für seine Feuerwehrmänner. Zwei Einsatzkräfte nahm er wieder mit ins Amt Neuhaus - einer wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Dirk Stöckmann dankte den Einsatzkräften der Samtgemeinde Elbtalaue und der Stadt Bleckede: "In so einem Fall können wir uns auf einander verlassen - wenn Feuerwehrkameraden betroffen sind, geht der Puls gleich höher." Das Boot der Feuerwehr Neuhaus wurde geborgen und von der Feuerwehr Walmsburg nach Darchau gebracht und dort aus dem Wasser geholt. "Jetzt hat das Amt Neuhaus kein einsatzfähiges Boot für die Elbe. Das Problem werden wir lösen - Hauptsache den Kameraden geht es gut." fasste Dirk Stöckmann den Einsatz zusammen. --- Wir wünschen den Kameraden aus Neuhaus gute Besserung! ---

Bleckede: Schwelbrand in Schaltkasten

Am Freitagnachmittag wurde Feuer in einem Trafohaus in der Industriestraße gemeldet: Hinter dem Trafohaus schwelte es in Schaltkasten. Der Schlüsseltresor wurde geöffnet und der Schaltkasten mit Sicherheitsabstand abgelöscht. Nach einer guten halben Stunde konnte die Einsatzstelle an den Energieversorger übergeben werden.