Artlenburg: Anbooten auf der Elbe

Die „schnellsten“ Boote sind wieder im Wasser

Zu ihrem traditionellen Anbooten trafen sich am Sonntagvormittag die Feuerwehren aus Lauenburg, Boizenburg und dem Landkreis Lüneburg mit ihren Feuerwehrbooten. Veranstalter zum „Zu Wasser lassen“  war in diesem Jahr die Feuerwehr Artlenburg.

Insgesamt 14  Boote wurden bei diesmal widrigen Wetterverhältnissen in die kalte Elbe gebracht.

Zwar sind alle Boote auch im Winter einsatzbereit, doch wird die Saison gemeinsam eröffnet, um die Zusammenarbeit der Wehren zu stärken. Neben der Ausbildung an den eigenen Booten ist das Anbooten auch ein beliebter Treffpunkt, um sich mit den Booten der jeweils anderen Feuerwehren vertraut zu machen, Fachgespräche zu führen und die Kameradschaft untereinander zu vertiefen. Aber auch und vor allen die Erzählungen von diversen Einsatzlagen mit den entsprechenden Verhältnissen vor Ort bringen einen großen Lerneffekt.

Für ein Gruppenfoto fuhren die Boote anschließend im Konvoi in den Elbeseitenkanal.

Dieser Kanal ist auch immer wieder Schwerpunkt für diverse Einsätze. Aber auch auf der Elbe werden die schnellen Feuerwehrboote immer wieder zu Hilfeeinsätzen angefordert, denn sie sind die einzigen, die 365 Tage im Jahr rund um die Uhr immer einsatzbereit und schnellstens vor Ort sind. Alleine in diesem Jahr fuhren die Feuerwehren bereits zu zwei Einsätzen am Elbeseitenkanal.

Organisiert sind die Feuerwehren in 2 Spezialeinheiten: den Ölabwehrzug und den Gewässerschutzzug. Der Ölabwehrzug setzt sich zusammen aus den Feuerwehren Artlenburg, Boizenburg, Bleckede, Breetze, Lauenburg und Walmsburg, der Gewässerschutzzug aus den Feuerwehren Hohnstorf/Elbe, Kaarßen, Barum und Lüneburg.

Den Abschluss dieser Ausbildungsveranstaltung bildete ein gemeinsames Essen, bei dem die gewonnenen neuen Erkenntnisse intensiv vertieft wurden.

Anhängende Bilder © Alfred Schmidt, stv. Kreispressewart

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