Ölalarm auf der Elbe

Ölalarm auf der Elbe

Sieben Feuerwehren waren am Donnerstag mit der Beseitigung eines Ölfilmes auf der Elbe beschäftigt.
Gegen 10.00 Uhr wurde die Feuerwehr Artlenburg alarmiert, dass auf der Elbe Öl schwimmt. Ab Höhe Ausfahrt Elbeseitenkanal bis zum Schiffsanleger in Artlenburg schwamm ein großer Ölfilm.

Aufgrund der Größe (ca. 6000 qm) wurde der Ölabwehrzug der Kreisbereitschaft Lüneburg alarmiert, zusätzlich die Feuerwehr Hohnstorf / Elbe und die Feuerwehr-Kommunikationsgruppe der Samtgemeinde Scharnebeck in Brietlingen. Von der Feuerwehrtechnischen Zentrale wurden der Abrollbehälter Ölsperre und der Abrollbehälter Gewässerschutz angefahren.

In der Zwischenzeit hatte die Wasserschutzpolizei den Verkehr von und in Richtung Elbeseitenkanal gesperrt. Die Einsatzleitung der Feuerwehr informierte das Umweltamt in Lüneburg und forderte ein Spezialunternehmen aus Hamburg zum Absaugen des Öles an.

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Nach Eintreffen der einzelnen Feuerwehreinheiten wurde mit den Feuerwehrbooten eine Ölsperre ausgebracht, das schmierige Wasser eingefangen und durch das angeforderte Unternehmen abgesaugt.
Um 16.00 Uhr waren die letzen Feuerwehren wieder an ihren Standorten.

Eingesetzte Kräfte:
FF Artlenburg
FF Hohnstorf / Elbe
FF Brietlingen (Kommunikations-Gruppe)
KFB II – Ölabwehr (FF Bleckede, FF Walmsburg, FF Breetze, FF Neuhaus)
Wasserschutzpolizei, stv. GBM, BvD Scharnebeck, Umweltamt, SGPW, Spezialunternehmen zur Ölabsaugung

Bericht: Alfred Schmidt, SG-PW Scharnebeck
Bild: Alfred Schmidt, SG-PW Scharnebeck