2003 Waldbrand bei Breetze

Waldbrand bei Breetze

“Das hätte viel schlimmer kommen können”, waren sich viele der eingesetzten Feuerwehrleute einig. Ein Wald – bzw. Flächenbrand wurde auf- grund der lang anhaltenden Trockenheit bereits erwartet. Das es dann gleich 7.000 Quadratmeter Waldfläche, Buchen- und Mischwaldbestand, sein würden, überraschte dann schon. Die FEL in Lüneburg ging jedenfalls auf Nummer sicher und alarmierte neben der zu- ständigen Feuerwehr Breetze die Wehren aus Barskamp, Göddingen, Neetze und Bleckede-Mitte. Somit waren insgesamt vier TLF vor Ort, davon drei TLF 16/25. Das Gelände abseits des Ziegeleiweges in Breetze war sehr steil, Höhenunterschiede von bis zu 30 Metern mussten überwunden werden. Nach der ersten Einweisung der Kräfte wurde parallel zu einem Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge eine Wasserförderstrecke von einem 300’er Unterflurhydranten durch das LF 16 Göddingen aufgebaut. Neben den nach wie vor sehr effektiven Feuerpatschen wurden insgesamt sechs C-Rohre sowie phasenweise ein B-Rohr eingesetzt. Erst um 16.36 Uhr konnte der Einsatzleiter, unser Ortsbrandmeister Thomas Vogel, “Feuer aus” an die FEL melden. Auch der Flugdienst war in der Luft über der Einsatzstelle, konnte jedoch schon bald wieder abdrehen, um nach weiteren Bränden in den derzeit sehr gefährdeten heimischen Wäldern Ausschau zu halten.

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