Dahlenburg: Scheune im Vollbrand [Update]

Einsatz Nr. 52
am 28.07.2017, 16:46
Einsatzstichwort:
B3 – Schuppenbrand groß
Einsatzort:
Dahlenburg, Bahnhofstr.
Feuerwehr(en)/ Einheiten:
FF Dahlenburg
FF Dahlem
FF Ellringen
FF Harmstorf
FF Bleckede (E-Nr. 34)
SEG DRK/ LNA/ ORG-L
FTZ
Polizei
Lage/ Maßnahmen:

Stand 19:30
Feuer in einer Scheune,
Im Einsatz: Knapp 80 Einsatzkräfte Feuerwehr und 27 Einsatzkräfte DRK,
Brandbekämpfung mit dem Wenderohr der Drehleiter und 7 weiteren Strahlrohren,
diverse Atemschutzträger,
Drehleiter und Tanklöschfahrzeug aus Bleckede,
9 Patienten wurden vom Rettungsdienst/ SEG betreut, 2 wurden ins Krankenhaus gebracht,
die Löscharbeiten dauern noch an,
die Brandursache wird ermittelt,

Pressemitteilung KPW Andreas Apeldorn:

Scheunenbrand fordert hohes Aufkommen an Rettungskräften

In Dahlenburg in der Bahnhofstraße brannte am Freitagnachmittag eine
Scheune nieder. Mehrere Personen wurden verletzt.

Um 16.22 Uhr wurde der I. Zug der Gemeindefeuerwehr mit den Feuerwehren Dahlem,
Harmstorf-Köstorf, Ellringen und Dahlenburg zu einem gemeldeten „Schuppenbrand
groß“ alarmiert. Einsatzleiter Walter Bruns erkannte vor Ort, dass es sich bei dem
gemeldeten Objekt vor Ort um eine massive Fachwerkscheune mit den Abmaßen 9x20m
handelte, die im unteren, rechten Bereich brannte.
Da die Brandausbreitung recht stark war ließ er die Drehleiter aus Bleckede
nachalarmieren, zusätzlich wurde zur Eigensicherung ein Rettungswagen angefordert.
Im Einsatzverlauf meldeten sich mehrere Bewohner des angrenzenden
Mehrfamilienhausens mit Atemwegsbeschwerden. Daraufhin wurden weitere
Rettungswagen, sowie ein Notarzt nachgefordert. Die Anzahl der Personen (vor allem
Jugendliche und Kinder) mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation stieg schnell an, so dass
Einsatzleiter Bruns die SEG („Schnell-Einsatz-Gruppe“) des DRK nachalarmieren ließ,
um die umfangreichen Personen schnell versorgen lassen zu können. Damit erhöhte
sich der Personalaufwand incl. des Einsatzleiters Rettungsdienst (ELRD), sowie dem
Leitenden Notarzt (LNA) an der Einsatzstelle erheblich.
Zwischenzeitlich hatte die Drehleiter in Verbindung mit dem mit angerücktem
Tanklöschfahrzeug aus Bleckede mit der Brandbekämpfung im Dachbereich begonnen,
da sich das Feuer durch die Decke in den Dachbereich ausgebreitet hatte. Für die
Drehleiter war es der erste „scharfe“ Einsatz nach in Dienststellung in der II. Stadt in
Landkreis. Sie war vor wenigen Wochen als Gebrauchtfahrzeug in Dienst gestellt
worden. Hier konnte sie jetzt wertvolle Hilfe leisten, denn die Brandbekämpfung von
oben zeigte deutlichen Erfolg.
Nach ca. 1 ½ Stunden konnte an die Leitstelle in Lüneburg „Feuer breitet sich nicht
weiter aus!“ gemeldet werden.
Ein Totalverlust der Scheune, bei der Holz, Stroh und Sperrmüll im Innern verbrannte
konnte jedoch nicht verhindert werden. Zwischenzeitlich waren, bis zu 7 „C“ und 2 „B“-
Rohre incl. des Werfers der Drehleiter im Einsatz, rund ein Dutzend Trupps unter
schwerem Atemschutz nahmen die Brandbekämpfung von außen und innen vor.
Insgesamt waren über 100 Feuerwehrleute – und Rettungskräfte im Einsatz. „Feuer aus!“
wurde gegen 20.30 Uhr gemeldet.
Im Verlauf des Einsatzes, wurde auch der Gerätewagen Logistik der FTZ
(Feuerwehrtechnischen Zentrale) zum Tausch von u. A. Schläuchen und
Atemluftflaschen angefordert.
Der Schaden wird nach ersten Schätzungen auf ca. 70.000,– € beziffert. Es kann nach
ersten Aussagen der Polizei nicht ausgeschlossen werden, dass Grillen durch spielende
Kinder im Bereich der Scheune zum Feuer führte. Die Brandermittlungsgruppe der
Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Die Bahnhofstraße blieb für die
Lösch-und Rettungsmaßnahmen in beiden Richtungen für mehrere Stunden gesperrt.

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Neu Darchau: Feuerwehrboot verunfallt – drei Personen in der Elbe

Am Samstagvormittag endete eine Ausbildung der Feuerwehr Neuhaus/ Elbe mit einem Großeinsatz Das Boot verunfallte aus noch ungeklärter Ursache oberhalb von Neu Darchau: Drei Einsatzkräfte fielen ins Wasser - das Boot havarierte am Elbstrand. Feuerwehren aus der Samtgemeinde Elbtalaue und der Stadt Bleckede wurden für die Rettung alarmiert.  Die Lage war am Anfang unübersichtlich und dynamisch: Die Fähre konnte eine Person mit Schwimmweste sehen - eine andere Person hatten sie Richtung Alt Garge aus den Augen verloren. Die Leitstelle in Lüneburg alarmierte daraufhin Taucher und Rettungshubschrauber. Aufgrund der unklaren Einsatzstelle wurden weitere Feuerwehren von einer Vegetationsbrandausbildung in Alt Garge hinzugezogen. In Neu Darchau waren die drei havarierten Einsatzkräfte schnell gefunden und dem Rettungsdienst übergeben.  Über die Anzahl der verunfallten Einsatzkräfte gab es dann noch Unklarheit - nach kurzer Rücksprache mit der Feuerwehr Neuhaus konnten weitere Vermisste ausgeschlossen werden. Der Gemeindebrandmeister Dirk Stöckmann aus dem Amt Neuhaus kam zur Einsatzstelle und war froh über den glimpflichen Ausgang für seine Feuerwehrmänner. Zwei Einsatzkräfte nahm er wieder mit ins Amt Neuhaus - einer wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Dirk Stöckmann dankte den Einsatzkräften der Samtgemeinde Elbtalaue und der Stadt Bleckede: "In so einem Fall können wir uns auf einander verlassen - wenn Feuerwehrkameraden betroffen sind, geht der Puls gleich höher." Das Boot der Feuerwehr Neuhaus wurde geborgen und von der Feuerwehr Walmsburg nach Darchau gebracht und dort aus dem Wasser geholt. "Jetzt hat das Amt Neuhaus kein einsatzfähiges Boot für die Elbe. Das Problem werden wir lösen - Hauptsache den Kameraden geht es gut." fasste Dirk Stöckmann den Einsatz zusammen. --- Wir wünschen den Kameraden aus Neuhaus gute Besserung! ---

Bleckede: Schwelbrand in Schaltkasten

Am Freitagnachmittag wurde Feuer in einem Trafohaus in der Industriestraße gemeldet: Hinter dem Trafohaus schwelte es in Schaltkasten. Der Schlüsseltresor wurde geöffnet und der Schaltkasten mit Sicherheitsabstand abgelöscht. Nach einer guten halben Stunde konnte die Einsatzstelle an den Energieversorger übergeben werden.