Verdienstkreuz für Ehrenstadtbrandmeister Henning Banse [Update]

Für sein besonderes Engagement erhält der Bleckeder das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, eine der höchsten Auszeichnungen für Ehrenamtliche. In einer Feierstunde überreichte Landrat Manfred Nahrstedt ihm im Auftrag des Bundespräsidenten heute das Ordenszeichen und die dazugehörige Urkunde.

Die Elbe begleitete Henning Banse als gelernten Wasserbauer ein Leben lang – nicht nur im Beruf, sondern auch im Ehrenamt: Während der Jahrhundert-Hochwasser in den Jahren 2002, 2006, 2011 und 2013 koordinierte er als Abschnittsleiter für den Bereich Bleckede zeitweise mehr als 1.000 Helfer. Ob Bundeskanzlerin oder Betroffene: Stets hatte er ein offenes Ohr und ein gutes Wort für alle Beteiligten. 24 Jahre lang war Henning Banse stellvertretender Kreisbrandmeister des Landkreises Lüneburg, außerdem 16 Jahre lang Stadtbrandmeister in Bleckede.
Insgesamt erstreckt sich sein Engagement für die Feuerwehr bis heute auf 45 Jahre. Für diesen Einsatz erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen. So wurde Henning Banse unter anderem 2013 in das Ehrenbuch des Landkreises eingetragen – die höchste Auszeichnung auf Kreisebene.

Herzlichen Glückwunsch Henning!

Die ausführliche Pressemitteilung des Landkreis Lüneburg folgt am Montag.
Foto und Info: Landkreis Lüneburg

Pressemitteilung Landkreis Lüneburg vom 19.11.2018:

Herausragendes Engagement für die Feuerwehr:
Henning Banse aus Bleckede erhält Bundesverdienstkreuz

(lk/iw) Bei den Hochwassereinsätzen an der Elbe war er für die betroffenen Menschen der Fels in der Brandung, für die berichtenden Journalisten der „große, nette Mann mit der Mütze“: Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt Feuerwehrmann Henning Banse am vergangenen Freitag (16. November 2018) das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Diese höchstmögliche Erstauszeichnung setzt erheblichen Einsatz über einen längeren Zeitraum und ohne Rücksicht auf eigene Interessen voraus. „Alle hier wissen, dass das genau auf Henning Banse zutrifft“, sagte Landrat Manfred Nahrstedt in seiner Laudatio.

Die Elbe begleitet den gelernten Wasserbauer sein Leben lang – nicht nur im Beruf, sondern auch in seinen Ehrenämtern: Als Abschnittsleiter für den Bereich Bleckede koordinierte er während der Hochwasser in den Jahren 2002, 2006, 2011 und 2013 zeitweise mehr als 1.000 Helfer. Ob Betroffene oder Bundeskanzlerin – sein Fachwissen war bei allen gefragt, für jeden hatte er ein offenes Ohr und aufmunternde Worte. 24 Jahre lang war der heute 62-Jährige stellvertretender Kreisbrandmeister des Landkreises Lüneburg, außerdem 16 Jahre lang Stadtbrandmeister in Bleckede. Aus diesem Amt zog er sich vor einem Jahr aus der Führungsriege zurück. „Wir sind richtig stolz auf dich“, betonte der Bleckeder Bürgermeister Jens Böther und überreichte eine Bootsflagge der Stadt. Kreisbrandmeister Torsten Hensel blickte bei der Feierstunde im Sitzungssaal der Kreisverwaltung auf Henning Banses 45-jähriges Wirken in der Feuerwehr zurück: „Sein Rat war immer viel Wert und wurde gerne angenommen.“

Für seinen Einsatz erhielt der Bleckeder bereits zahlreiche Auszeichnungen. So wurde der Feuerwehrmann unter anderem 2013 in das Ehrenbuch des Landkreises eingetragen – die höchste Auszeichnung auf Kreisebene. Seine Engagements neben dem Job waren auch Dank seines einstigen Arbeitgebers – dem Wasser- und Schifffahrtsamt Lauenburg – möglich. Der habe sein Ehrenamt immer mitgetragen, so Henning Banse in seiner Danksagung.

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Monatsübung in Brackede

Am Donnerstagabend stand in Brackede eine umfassende Ausbildung auf dem Dienstplan: Unklare Rauchentwicklung in einer Scheune - der Schwerpunkt lag auf dem Atemschutzeinsatz mit Menschenrettung und Brandbekämpfung. Die Bereiche Wasserförderung, Abriegelung und Atemschutzüberwachung wurden ebenfalls geübt. Eine erfolgreiche Ausbildung für alle Einsatzkräfte!

Übung in Neu Wendischthun – Zusammenarbeit auch ohne Fähre

Alarmübung am Mittwochabend für die Feuerwehren Neu Garge, Niendorf, Sumte und Stapel an der "Alten Schule" in Neu Wendischthun: Da die Elbfähre aktuell nicht übersetzt, haben die Feuerwehren des Amt Neuhaus den Brandschutz für den Einsatzbereich Neu Bleckede/ Neu Wendischthun übernommen. Die eigentlich zuständige Feuerwehr Bleckede unterstützte auch ohne Fähre: Mit dem Mehrzweckboot wurden Atemschutzgeräteträger über die Elbe gebracht und vom Fähranleger mit Mannschaftstransportfahrzeugen zur Einsatzstelle gefahren. Ziel der Übung war die Ermittlung einer realistischen Eintreffzeit bei "Anreise mit eigenem Boot": 25 Minuten nach der Alarmierung waren 6 Atemschutzgeräteträger mit Ausrüstung an der "Alten Schule" einsatzbereit. Das Fazit der Übung: Gemeinsam können wir jede Lage meistern. Auch ohne Fähre! #wirsindderostkreis