Alarmübung für zwei Züge in Bleckede [Update]

Am Sonntagmorgen um 06:50 Uhr wurden die Feuerwehren des 2. Zuges zu einer unklaren Rauchentwicklung in Bleckede alarmiert.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehren Bleckede und Breetze wurde den Einsatzkräften eine umfassende Übungslage präsentiert:
Die unklare Rauchentwicklung stellte sich als entwickelter Wohnungsbrand mit mehreren vermissten Personen heraus. Für die weitere Abarbeitung der Übungslage wurde der zweite Zug mit den Feuerwehren Garze, Karze und Rosenthal alarmiert.
Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz zur Personenrettung vor – da laut Übungslage die Unterflurhydranten nicht nutzbar waren, wurde eine Löschwasserversorgung aus dem Hafen aufgebaut.
Es wurden alle Vermissten in kurzer Zeit gerettet – insgesamt wurden sieben Trupps unter Atemschtz eingesetzt.
Stellv. Stadtbrandmeister Hermann Blanquett hatte die Übung ausgearbeitet und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden: “Der Atemschutzeinsatz lief sehr schnell und effektiv, es gab insgesamt nur Kleinigkeiten zu optimieren“
Das Übungsobjekt war ein Wohn- und Geschäftshaus direkt am neuen Kreisel im Bleckeder Zentrum – Das Gebäude steht aktuell leer und wird demnächst abgerissen. In den nächsten zwei Wochen darf die Feuerwehr weiter in dem Gebäude den Atemschutzeinsatz üben. „Das ist eine tolle Gelegenheit für realistische Ausbildung der Atemschutzgeräteträger“ freute sich der Stadt-Atemschutzbeauftragte Henning Wanke.
Da die Übung den Kreisel im Zentrum sperren musste, waren umfangreiche Absperrungen erforderlich. Diese Aufgaben wurden von der Feuerwehr Brackede erledigt – ebenso wie das Frühstück für die über 70 Einsatzkräfte.
Wir bitten um Verständnis für die Kreiselsperrung und die dadurch verursachten Behinderungen. Nach knapp zwei Stunden war die Übung beendet und der Verkehr wieder freigegeben.

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