Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Brackede

Zwei Einsätze: Der erste dauerte zwei Wochen ….

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Brackede war gut besucht – es war „kuschelig eng“ im Feuerwehrhaus. Ortsbrandmeister Kurt Tippe konnte viele Gäste begrüßen: Neben Bürgermeister Jens Böther, Kreisbrandmeister Torsten Hensel, Stadtbrandmeister Henning Banse und Ortsvorsteherin Urte Schwaberau waren Abordnungen der Partnerfeuerwehr aus Dammereez und des 4. Zuges gekommen.
Kurt Tippe wies immer wieder auf die straffe Tagesordnung hin: Das gesamte Kommando – inklusive Ortsbrandmeister standen zur Wahl.
Ortsbrandmeister Tippe fasste in seinem Jahresbericht das Jahr 2013 zusammen: Die Feuerwehr hatte im Jahr 2013 genau zwei Einsätze – Der erste dauerte zwei Wochen und der zweite führte die Feuerwehr Brackede nach Lüneburg. Somit war die Feuerwehr mit Hochwasserkatastrophe und dem Großfeuer am Stintmarkt an der Bewältigung der Großschadenlagen im Landkreis beteiligt.
Zum Jahresende verfügte die Feuerwehr über 26 Einsatzkräfte und 11 Mitglieder in der mit Radegast gemeinsam betriebenen Jugendfeuerwehr.
Die Wahlen zum Ortsbrandmeister und Stellvertreter wurden von Stadtbrandmeister Henning Banse geleitet. In geheimer Wahl wurden Thorsten Rick zum Ortsbrandmeister und Oliver Schmidt zum Stellvertreter gewählt. Für die Ernennung der Ehrenbeamten ist noch die Zustimmung des Rates der Stadt Bleckede erforderlich.
In seinem Grußwort ging Banse noch kurz auf die Ereignisse beim Elbehochwasser ein und berichtete von den Planungen für eine fest installierte Einsatzleitung zur Abarbeitung zukünftiger Großschadenslagen.
Die Wahlen der restlichen Funktionen wurden vom Ortsbrandmeister offen durchgeführt: Urte Schwaberau wurde zur Gruppenführerin und Christian Wendel zum stellvertretenden Gruppenführer gewählt. Frederic Sevecke soll den Bereich Atemschutz übernehmen und Nadine Braun wurde zur Schriftführerin gewählt.
Sven Schwaberau wurde als Sicherheitsbeauftragter wiedergewählt – ebenso wie Friedhelm Sevecke als Gerätewart.
Kreisbrandmeister Torsten Hensel dankte der Feuerwehr für die geleistete Arbeit und für ehrte Siegfried Fürst mit dem Ehrenzeichen für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Neuaufnahmen“ wurde Merle Rick in die Freiwillige Feuerwehr Brackede aufgenommen.
Kurz bevor der scheidende Ortsbrandmeister die Versammlung schließen wollte, hatte Bürgermeister Jens Böther noch eine Überraschung: Er ernannte Kurt Tippe zum Ehrenortsbrandmeister und skizzierte die Laufbahn des Ortsbrandmeisters: Kurt Tippe war lange Zeit Gruppenführer und wurde 1997 zum Stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Seit 1997 war er Wettbewerbsrichter. Im Jahr 2002 wurde Tippe Ortsbrandmeister der Feuerwehr Brackede.
Wenige Minuten vor Mitternacht konnte Ortsbrandmeister Kurt Tippe die Versammlung beenden.

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Fotos:
Foto 1: Das neue Kommando mit Bürgermeister Jens Böther, Kreisbrandmeister Torsten Hensel und Stadtbrandmeister Henning Banse
Foto 2: von links: Thorsten Rick, Oliver Schmidt, Stadtbrandmeister Henning Banse, Kurt Tippe und Eckhardt Herda
Foto 3: von links: Stadtbrandmeister Henning Banse, Siegfried Fürst, Kreisbrandmeister Torsten Hensel

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Fachmodul Vegetationsbrandbekämpfung on Tour

Die Feuerwehren Rosenthal und Alt Garge sind mit dem Abrollbehälter Vegetationsbrandbekämpfung viel unterwegs: Heute stellen die Einsatzkräfte das „Fachmodul Vegetationsbrandbekämpfung 02“ des niedersächsischen Katastrophenschutz auf dem Flugplatz Lüneburg aus. Der Anlass ist das Flugplatzfest. Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken - auch viel Feuerwehr :-) Abrollbehälter Vegetationsbrandbekämpfung (AB VEG): Der Abrollbehälter Vegetationsbrandbekämpfung (AB VEG) dient der Einrichtung eines Behelfslande- und/oder Wasseraufnahmeplatzes für Helikopter und dem Transport umfangreicher Ausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung. Er ist zum einen Werkzeugkasten für bodengebundene Einsatzkräfte und enthält zum anderen diverse Einsatzmittel, welche für die professionelle Unterstützung für luftgebundene Brandbekämpfung benötigt wird. Besonderheiten: – Löschwasseraußenlastbehälter Bambi-Bucket mit 1.000 Liter Fassungsvermögen – ein flexibler Löschwassertank mit 36.000 Liter Fassungsvermögen – eine tragbare Pumpe PFPN 10-1000 sowie – umfangreiches Schlauchmaterial und vegetationsbrandspezifisches Werkzeug

Übergabe der Drehleiter für die Feuerwehr Bleckede

Im Rahmen des Stadtfeuerwehrtages in Göddingen wurde die neue Drehleiter an die Ortsfeuerwehr Bleckede übergeben: Die neue DLAK 23/12 (Drehleiter Automatik mit Korb und einer Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer seitlichen Ausladung von 12 Metern) ist seit 1974 die vierte Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr. Das Besondere: Es ist seit der ersten Drehleiter (DL 18, 18m Länge) aus dem Jahr 1974 wieder eine Neubeschaffung. 1974 wurde die Drehleiter für 120.000 DM gekauft - der Landkreis Lüneburg gab 36.000 DM dazu. (Archiv der Landeszeitung, Ausgabe vom 14. November 1973, Seite 7) Danach folgten die gebraucht gekaufte Drehleiter des Schiffshebewerks Scharnebeck und eine jetzt fast 30 Jahre alte Drehleiter aus der Schweiz. Bürgermeister Dennis Neumann erklärte die Entscheidung zum Neufahrzeug von über 900.000 Euro mit einer Vernunftsentscheidung, in die viele Parameter wie Verlässlichkeit, Wartungskosten und taktische Anforderungen eingeflossen sind. Für die Stadt Bleckede ist ein Hubrettungsfahrzeug kein Luxus sondern ein baurechtlich geforderter Rettungsweg. Der Landkreis Lüneburg unterstützte die Neubeschaffung mit 150.000 Euro aus dem  Strukturentwicklungsfonds. Auch Landrat Jens Böther freut sich über das schlagkräftige Hubrettungsfahrzeug, das im Stadtgebiet Bleckede, im Ostkreis und darüber hinaus eingesetzt werden wird. Stellv. Kreisbrandmeister Dennis Knoblich gratulierte der Stadt Bleckede zu der guten Entscheidung zu einem Neufahrzeug und wünschte der Feuerwehr maximalen Einsatzerfolg mit der Drehleiter. Die Maschinistenausbildung in der Ortsfeuerwehr Bleckede läuft auf Hochtouren - in den nächsten Tagen wird die neue Drehleiter einsatzbereit gemeldet und mit dem Bleckeder Löschzug ausrücken.