Die Welt zu Gast in Amelinghausen

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Rundgang über das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehr mit Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Schulz und Bürgermeister Helmut Völker

Sü.Amelinghausen. In Amelinghausen findet das 23. Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr im Lopautal statt. Eine Gelegenheit für den stellvertretenden Kreispressewart der Feuerwehren, Rainer Schütze, zu einem Gespräch bei einem Rundgang über das Zeltlagergelände mit den Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Schulz und Samtgemeindebürgermeister Helmut Völker.
Rainer Schütze: Was ist das Besondere an diesem Zeltlager?
Stefan Schulz: Wir freuen uns hier in Amelinghausen Gast sein zu dürfen. Es ist ein hervorragendes Gelände und bestens für ein Zeltlager mit 783 Teilnehmern geeignet. Der Zuspruch und Besuch der Bürger am Tag der offenen Tür hat uns gezeigt, dass auch die Bevölkerung von Amelinghausen hinter der Jugendarbeit der Feuerwehr steht.
Helmut Völker: Dieses Zeltlager ist das Zeltlager der kurzen Wege. Das eigentliche Jugendzeltplatzgelände wird als Verwaltungsort gesehen. Auf dem Bolzplatz Richtung Friedhof steht das eigentliche Zeltlager, der Sportplatz hinter dem Verwaltungsgelände steht für Wettbewerbe zur Verfügung, die Lopautalhalle dienst als Veranstaltungsort und das Waldbad ist im Nahbereich und kann von den Teilnehmern kostenlos genutzt werden.
Rainer Schütze: Wo kommen die Teilnehmer her und wie sind sie untergebracht?
Helmut Völker: Die jugendlichen Teilnehmer im Alter zwischen 10 und 18 Jahren kommen aus dem ganzen Landkreis. Eine Gruppe ist aus unserem Partnerort Wapno aus Polen mit 10 Jugendlichen und 2 Betreuern angereist.
Stefan Schulz: Es sind hier im Lopautal in Amelinghausen 60 Jugendgruppen mit ihren Betreuern untergebracht. Insgesamt stehen im Zeltlager 80 Gruppenzelte, die passen gerade so auf den Bolzplatz rauf. Wir haben hier auch eine gemeinschaftliche Jugendgruppe aus dem Nachbarkreis Uelzen, aus den Orten Bienenbüttel und Bad Bevensen. In den Zelten schlafen die Jugendlichen auf mitgebrachten Feldbetten, kaum jemand schläft noch auf Luftmatratzen. Die Zelte haben die Jugendfeuerwehren mitgebracht.
Rainer Schütze: Da gehört aber eine gute Organisation zu.
Stefan Schulz: Das Zeltlager ist aufgeteilt in 3 Zeltdörfer. Die haben wir nach hiesigen Gegebenheiten benannt. Es sind die Orte Kronsberg, Schnuckenberg und Lopautal. Das Verwaltungsgelände ist der Ortsteil Mühlenbach. Jedes Zeltdorf hat einen von uns bestellten Gemeindedirektor, (dies ist ein erfahrener Jugendleiter) und hat sein Zelt als Amtssitz gleich am Anfang des Dorfes, ihm zur Seite steht ein von den Jugendwarten gewählter Bürgermeister des Dorfes. In jedem Zeltdorf sind 240 bis 260 Jugendliche mit ihren Betreuern untergebracht.
Helmut Völker: Die Feuerwehren und auch die Samtgemeinde Amelinghausen beschäftigt sich seit gut 2 Jahren mit der Vororganisation. In allen Feuerwehren der Samtgemeinde Amelinghausen wurde eine Abstimmung zum Zeltlager durchgeführt. Das Ergebnis war dann positiv und Amelinghausen hat die Zusage für dieses Zeltlager bekommen.
Rainer Schütze: Gibt es eine Zeltdorfordnung?
Stefan Schulz: Oh ja, diese Ordnung wurde jedem Teilnehmer im Vorwege ausgehändigt. Die Jugendlichen müssen sich daran halten. Jeder Lagerteilnehmer erhielt am Ankunftstag bei der Anmeldung ein Stoffarmband, welches während des gesamten Zeltlagers am Handgelenk getragen werden muss! Das Armband dient als „Ausweis“ der Teilnahme am Zeltlager, als „Essenmarke“ für die Zeltlagerverpflegung, als „Eintrittskarte“ für das Freibad Amelinghausen während der Öffnungszeiten sowie auch als „Nachweis“ des Alters der
Teilnehmer.
Rainer Schütze: Wie ist denn die Verpflegung für die vielen Teilnehmer organisiert?
Stefan Schulz: Die Mahlzeiten werden Zeltdorfweise in der Lopautalhalle eingenommen. Frühstück und Abendessen werden von unserem Verpflegungszug der Kreisfeuerwehr im Haus der Feuerwehr in Amelinghausen vorbereitet und dann in der Halle von den Teilnehmern eingenommen. Mit dem Mittagessen haben wir eine Großküche aus Barsbüttel beauftragt, die sind spezialisiert auf derartige Veranstaltungen und liefern jeden Mittag das Essen heiß an.
Helmut Völker: Die Lopautalhalle ist ideal hier für. Für uns ist es auch ein Testlauf für derartige Veranstaltungen und wir können sagen, sie hat sich bewährt. Auch die Abendveranstaltungen finden in der Lopautalhalle statt.
Stefan Schulz: Die Abendveranstaltungen gehören zu den Höhepunkten der Woche. Es gibt hier die Veranstaltungen, die aus dem Fernsehen bekannt sind, wie „Herzblatt“, „Schlag den Schulz“ als Anlehnung an Stefan Raabs „Schlag den Raab“ und es fehlt auch „Wetten, dass…?“ nicht. Freitag findet dann je nach Witterung eine Disco entweder im Waldbad oder in der Lopautalhalle statt. In der Halle wird zur Zeit eine professionelle Bühne mit allen Licht- und Übertragungsmöglichkeiten betrieben.
Rainer Schütze: Was gibt es tagsüber für die Jugendlichen zu erleben?
Stefan Schulz: Da haben wir auch ein volles Programm! Der Eröffnungstag stand im Zeichen „DIE WELT ZU GAST IN AMELINGHAUSEN“. Jeder Jugendgruppe wurde ein Land zugelost. Die Feuerwehr Wetzen bekam das Land Katar. Hier wurde ein Ölförderturm aufgebaut und auf die Fußball-WM 2022 hingewiesen, der Feuerwehr Hohnsdorf wurde Polen zugelost. Diese besorgten sich polnische T-Shirts und liefen so echt durch das Zeltlager, dass Herr Völker meinte, hier seine polnischen Gäste aus Wapno vor sich zu haben.
Helmut Völker: Das ist mir auch aufgefallen Ich war ganz verwirrt, das waren doch nicht unsere polnischen Freunde. Kam dann aber schnell dahinter, dass dies mit dem Motto des Tages zu tun hatte.
Stefan Schulz: So finden jeden Tag Wettbewerbe statt. Es gibt z.B. einen Schwimmwettbewerb, Nachtmarsch, Breakballturnier, auch die Darstellung am Eröffnungstag zählt mit und so gibt es am Ende einen Lagersieger, der an der Abschlussveranstaltung mit vielen anderen Gruppen geehrt wird.
Rainer Schütze: Was ist die Aufgabe der Samtgemeinde bei diesem Kreiszeltlager?
Helmut Völker: Die Aufgaben sind sehr vielfältig. Von Anfang an waren wir in die Planung mit eingebunden, haben unsere Mitarbeiter des Bauhofes für Arbeiten zur Verfügung gestellt, die Lopautalhalle darf im vollen Umfang genutzt werden, die Gemeinde Amelinghausen hat den Jugendzeltplatz kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir möchten die Samtgemeinde Amelinghausen hier positiv präsentieren. Jeder Teilnehmer hat von uns eine Begrüßungstasche bekommen, darin waren Bücher über die Geschichte des Heideblütenfestes, Geschichte der Feuerwehren und auch vom Raubritter Zarenhusen war ein Buch dabei, weiter können die Jugendlichen das Heidediplom in Amelinghausen erwerben.
Stefan Schulz: Dieses Gastgeschenk kam bei den Teilnehmern hervorragend an. Sie sagten immer wieder: So etwas gab es ja noch nie!
Helmut Völker: Die Jugendlichen sollen einen positiven Eindruck von Amelinghausen mit nach Hause nehmen und in ihren Familien weitergeben.
Rainer Schütze: Jeder hat 60 Sekunden Zeit das Beste vom Zeltlager zusammenzufassen!
Helmut Völker: Es ist eine große Freude, das Zeltlager hier zu Gast zu haben, unsere Heideregion in unserem vielfältigen Landkreis zu repräsentieren. Einen besonderen Dank richte ich an die Ausrichter und Mitarbeiter des Zeltlagers, nicht zu vergessen unsere Sponsoren, ohne die das Zeltlager nicht möglich wäre.
Stefan Schulz: Mein Dank geht ebenfalls an die ausrichtende Feuerwehr der Samtgemeinde Amelinghausen und an die Verwaltung. Es ist jedesmal wieder eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung die Jugendlichen bei unserem Zeltlager dabei sind. Der Veranstaltungsort ist einfach genial für das Zeltlager, es ist wirklich ein Zeltlager der kurzen Wege.

 

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Foto 2 Lagerleben Melbeck Embsen (Kopie)

 

 

Foto 3 Rundgang Kreisk (Kopie)
Foto1: Rundgang im Zeltlager v.l. Stellv. Kreispressewart Rainer Schütze, Bürgermeister Helmut Völker und Kreisjugendwart Stefan Schulz

Foto2: Die Jugendfeuerwehr Embsen – Melbeck mit Ortsbrandmeister Stefan Ostermann in der Mitte beim „Chillen“ in ihrem Wellnessbereich auf dem Zeltlager

Foto3: Das Kommando der Kreisfeuerwehr beim Lagerrundgang

Wetten, dass…? beim Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren


Sü.Amelinghausen. Ein vielfältiges Programm haben die Organisatoren des Kreiszeltlagers auf die Beine gestellt, tagsüber finden die verschiedensten Wettbewerbe der Jugendfeuerwehr statt. Abends ist in der Lopautalhalle immer eine Veranstaltung für die Teilnehmer, so durfte auch das aus dem Fernsehen bekannte Wetten, dass…? nicht fehlen. Mit entsprechender Bühnentechnik, Sofa und von den Kindern eingereichten Wetten ging es los.
Zuerst wurde der Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Schulz zur Saalwette auf die Bühne gerufen. Daniel, der Showmaster, wettete, dass Stefan es nicht schafft, bis zum Ende der Show aus allen teilnehmenden Jugendfeuerwehren drei Jugendliche in kompletter Jugendfeuerwehrkleidung, mit Zeltlagerausweis in die Halle zu holen. Stefan durfte dazu die Halle nicht verlassen, sondern musste es delegieren.
Eine weitere Wette bot Duncan Steinmetz von der Jugendfeuerwehr Vögelsen an. Er wettete, dass er als Torwart von 30 Torschüssen auf ein Fußballtor 10 Schüsse halten würde. Die Wette hatte er dann gewonnen.
Die nächste Wette kam von Jannick Grimm aus der Jugendfeuerwehr Erbstorf. Er wettete, dass er innerhalb von 2 Minuten eine ganze Packung Toastbrot aufessen kann. Sein Wettpartner war der Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Schulz. Er wettete darauf, dass Jannick es schafft, doch damit hatte er unrecht und muss am nächsten Tag als Wetteinsatz Jannicks Frühstücksgeschirr abwaschen.
Die Jugendfeuerwehr Bardowick wettete, dass sie innerhalb von 40 Sekunden einen Kreis von 5 Saugschläuchen zusammenkuppeln könnten. Mit Erfolg.
Samtgemeindebürgermeister Helmut Völker war ebenfalls als Wettpate auf der Bühne. Er war Wettpate für Kilian Eising aus der Jugendfeuerwehr Rettmer. Kilian wettete, dass er einen Vorwärtssalto über 5 Personen springen kann. Helmut Völker stimmte dem zu und Kilian schaffte den Salto.
Die Jugendfeuerwehr Dahlenburg wettete als letztes mit einer Menschenpyramide. 16 Jugendfeuerwehrmitglieder stapeln sich in Form einer Pyramide und halten 10 Sekunden durch. Diese Wette hatten sie auch gewonnen und wurden damit auch Wettkönige des Abends.
Blieb nur noch die Saalwette übrig. 60 Feuerwehren sind bei diesem Zeltlager anwesend, so dass am Ende 180 Jugendfeuerwehrmitglieder in kompletter Jugendfeuerwehrkleidung mit Lagerausweis auf der Bühne stehen sollten. Obwohl 51 Jugendfeuerwehren Stefan bei der Wette unterstützten, fehlten neun Jugendfeuerwehren, so dass die Wette am Ende verloren war. Leider wurde nichts über seinen Wetteinsatz gesagt.

 

Foto 1 Wetten dass

 

Foto 2 Kuppeln

 

Foto 3 Pyramide

 

Foto 4 Salto

Foto 1: Die Gäste auf dem Sofa bei Wetten, dass…?
Foto 2: Die Wette mit dem Kuppeln der Saugleitung im Kreis
Foto 3: Die Menschenpyramide aus 16 Jugendfeuerwehrleuten
Foto 4: Der Salto über 5 Kameraden

 

Jeden Tag hoher Besuch beim Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren

Sü.Amelinghausen. Die Prominenz gibt sich gibt sich beim 23. Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Lüneburg überrascht. Jeden Nachmittag finden Führungen über das Gelände des Zeltlagers, es kommen verschiedenste Gruppen. Die Mitarbeiter der Samtgemeinde, die Sponsoren, das Kommando der Kreisfeuerwehr, die Ratsmitglieder des Samtgemeinderates und der Gemeinde Amelinghausen, die Anlieger und Nachbarn des Zeltlagers, die Bürgermeister aller Samt- und Einheitsgemeinden des Landkreises Lüneburg mit dem Landrat sind sich einig, das Zeltlager ist hervorragend organisiert und super vorbereitet, das Gelände für derartige Veranstaltungen mit über 780 Teilnehmern ideal.
Die Landesjugendwartin der Feuerwehren, Anke Fahrenholz, und der Bildungsreferent der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr Bernd Dahlke besuchten ebenfalls das Zeltlager und ließen sich vom Kreisjugendwart der Feuerwehren, Stefan Schulz, das Gelände zeigen. Ebenfalls schauten sie sich die Spiele ohne Grenzen und das Lagerleben an.
Die Verwaltung des Zeltlagers befindet sich auf dem Gelände an dem Wassertretbecken, links der Straße zum Lopautal und die Zeltdörfer sind rechts der Straße auf dem Bolzplatz untergebracht. Die Lopautalhalle wird als Veranstaltungshalle genutzt und die Teilnehmer des Zeltlagers haben freien Eintritt ins Waldbad. Alles ist bequem zu Fuß im Lopautal zu erreichen.

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Foto1: Die Bürgermeister und Hauptverwaltungsbeamten der Gemeinden des Landkreises Lüneburg mit dem Landrat beim Lagerrundgang
Foto2: Die Bediensteten der Samtgemeinde beim Rundgang durch das Zeltlager
Foto3: Die Anwohner und Nachbarn des Zeltlagers

 

Rainer Schütze

Gemeindepressewart Amelinghausen