Die Feuerwehrskipper sind wieder einsatzbereit

Bei bestem Wetter trafen sich am vorigen Wochenende die Feuerwehren aus Lauenburg, Boizenburg und dem Landkreis Lüneburg mit ihren Feuerwehrbooten zu ihrem traditionellen Anbooten. Gastgeber zum „Zu Wasser lassen“ war in diesem Jahr die Feuerwehr Boizenburg. Diese Veranstaltung findet seit 2003 jedes Jahr statt. Nur 2006 fiel es wegen des damaligen Elbe-Hochwassers aus.

Insgesamt 11 Boote wurden im Boizenburger Hafen in die kalte Elbe gebracht bzw. hatten einige Feuerwehren ihre Boote bereits zuhause zu Wasser gelassen und per Boot nach Boizenburg gekommen.
Zwar sind alle Boote auch im Winter einsatzbereit, doch wird die Saison gemeinsam eröffnet, um die Zusammenarbeit der Wehren zu stärken. Neben der Ausbildung an den eigenen Booten ist das Anbooten auch ein beliebter Treffpunkt, um sich mit den Booten der jeweils anderen Feuerwehren vertraut zu machen, Fachgespräche zu führen und die Kameradschaft untereinander zu vertiefen. Aber auch und vor allen die Erzählungen von diversen Einsatzlagen mit den entsprechenden Verhältnissen vor Ort bringen einen großen Lerneffekt.

Organisiert sind die Feuerwehren in 2 Spezialeinheiten: den Ölabwehrzug und den Gewässerschutzzug. Der Ölabwehrzug setzt sich zusammen aus den Feuerwehren Artlenburg, Boizenburg, Bleckede, Lauenburg, Breetze und Walmsburg, der Gewässerschutzzug aus den Feuerwehren Hohnstorf/Elbe, Kaarßen, Barum und Lüneburg.

 

 

 

Bild1: „Angefahren“ zur Wasserparade
Bild2: Ein Trailer ist nicht nur für Boote da.

 

Alfred Schmidt

Stellv. Kreispressewart

Auch Interessant?

Übung in Neu Wendischthun – Zusammenarbeit auch ohne Fähre

Alarmübung am Mittwochabend für die Feuerwehren Neu Garge, Niendorf, Sumte und Stapel an der "Alten Schule" in Neu Wendischthun: Da die Elbfähre aktuell nicht übersetzt, haben die Feuerwehren des Amt Neuhaus den Brandschutz für den Einsatzbereich Neu Bleckede/ Neu Wendischthun übernommen. Die eigentlich zuständige Feuerwehr Bleckede unterstützte auch ohne Fähre: Mit dem Mehrzweckboot wurden Atemschutzgeräteträger über die Elbe gebracht und vom Fähranleger mit Mannschaftstransportfahrzeugen zur Einsatzstelle gefahren. Ziel der Übung war die Ermittlung einer realistischen Eintreffzeit bei "Anreise mit eigenem Boot": 25 Minuten nach der Alarmierung waren 6 Atemschutzgeräteträger mit Ausrüstung an der "Alten Schule" einsatzbereit. Das Fazit der Übung: Gemeinsam können wir jede Lage meistern. Auch ohne Fähre! #wirsindderostkreis

Übungsdienst der Gefahrgutgruppe

Belastungsübung für die Träger von Chemikalienschutzanzügen bei der Gefahrgutgruppe der Stadt Bleckede am Mittwochabend: Gewichte ziehen, Reifen kippen und ein Spaziergang durch Garze. Am Ende war die Atemluft leer und der Anzug unter der Gummihülle nass. Schwitzen für Bleckede  ;-)