Elbe-Hochwasser: Landrat Nahrstedt hebt Katastrophenfall auf

Elbe-Hochwasser: Landrat Nahrstedt hebt Katastrophenfall zu 14 Uhr auf 26. Januar 2011 (Landkreis Lüneburg)

(lk/S5) Landrat Manfred Nahrstedt hat am heute Morgen (26. Januar 2011) nach der Lagebesprechung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Abstimmung mit allen Beteiligten die Aufhebung des Katastrophenfalles zu 14 Uhr angeordnet. Begründet wird diese Entscheidung mit den fallenden Pegeln an der Elbe.

Der für die Ausrufung des Katastrophenfalls entscheidende Pegel in Dömitz wird zum Mittag auf die Höhe von 6,10 m zurückfallen, so dass die Voraussetzungen für eine Aufhebung erreicht sind. Das heißt, dass die Technische Einsatzleitung und der Stab des Landkreises ihre Arbeit  in der FTZ beenden werden. Ab 14 Uhr gehen Feuerwehr und Kreisverwaltung in Rufbereitschaft. Ein gemeinsamer Krisenstab wird auch in den nächsten Tagen zusammenkommen, um die Lage an der Elbe und an Sude und Krainke in der Gemeinde Amt Neuhaus zu bewerten.

Vor allem an der Sude muss die aktuelle Hochwassersituation auch in den nächsten Tagen weiter beobachtet werden. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass das Sude-Sperrtor an der  Elbe bei Boizenburg voraussichtlich am morgigen Donnerstag (27. Januar) geöffnet werden wird, so dass sich die Sude danach wieder in die Elbe entwässern kann. Dies war aufgrund der hohen Pegelstände der Elbe in den vergangenen Tagen nicht möglich.

Landrat Manfred Nahrstedt stellt in einem ersten Resümee zu dieser Hochwasserkatastrophe aber auch klar, dass er Bedarf sieht, die jetzigen Deichverteidigungsordnungen zu überarbeiten: „Hier sollten möglichst bald alle Beteiligten zusammenkommen, um die jetzigen Regelwerke an den neusten Stand anzupassen.“

Der Landrat bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und stellte dabei vor allem die Leistung der freiwilligen Feuerwehren in den Vordergrund.


Pressemeldung Landkreis Lüneburg vom 26.01.2011

www.landkreis.lueneburg.de

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